Dietzenbach digitalisiert seine Straßenbeleuchtung mit Signify

4. Dezember 2024

Auf dem Weg zur Smart City: Kreisstadt Dietzenbach digitalisiert ihre Straßenbeleuchtung mit Interact und Lumistreet von Signify

 
  • Das Gesamtkonzept von [ui!] Urban Lighting Innovations, in dem Signify eine Schlüsselrolle einnimmt, hat die Verantwortlichen der hessischen Kommune überzeugt
  • Signify hat 440 LED-Straßenleuchten des Typs Lumistreet und genauso viele Sensoren geliefert, die über das intelligente Lichtmanagementsystem vernetzt sind
  • Alle Leuchten und Sensoren wurden bereits montiert. Bis Ende des Jahres soll das Gesamtprojekt abgeschlossen sein

 

Hamburg – Die Kreisstadt Dietzenbach hat seitens des Landes Hessen die Förderung zur Umsetzung eines Modellprojektes erhalten, mit welchem eine Straßenbeleuchtungsmodernisierung auf der Basis von LED-Technologie in Verbindung mit einer korrespondierenden Verkehrssteuerung und -regelung sowie ergänzender Sensorik umgesetzt werden soll. Um den anspruchsvollen Anforderungen gerecht zu werden, suchten die Verantwortlichen nach einem smart vernetzten Beleuchtungssystem mit erweiterbarer Sensorik. Signify (Euronext: LIGHT), der Weltmarktführer für Beleuchtung, konnte genau das bieten und so setzte man sich gemeinsam mit dem Partner [ui!] Urban Lighting Innovations in der Ausschreibung „Modellprojekt Smarte Infrastruktur Straßenbeleuchtung“ durch. Inzwischen hat Signify 440 LED-Straßenleuchten des Typs Lumistreet gen2 in Dietzenbach installiert und diese in das intelligente Lichtmanagementsystem Interact eingegliedert, um die Transformation der Kommune in eine Smart City voranzutreiben.

 

Über die öffentliche Beleuchtung zur Smart City

Städte und Gemeinden, die das ehrgeizige Ziel verfolgen, sich in eine Smart City zu verwandeln, kommen an der Sanierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung nur schwer vorbei. Die Umrüstung auf ein LED-basiertes und smart vernetztes Beleuchtungssystem bietet den örtlichen Betreibern nicht nur die Möglichkeit, Energiekosten zu sparen und Prozesse zu automatisieren – dank offener Schnittstellen, wie sie zum Beispiel das intelligente Lichtmanagementsystem Interact von Signify bietet, können die Leuchten auch ganz einfach in ihrem Funktionsumfang erweitert werden.

 

Um dieses Potenzial für sich zu nutzen, hatte die Kreisstadt Dietzenbach bereits vor einiger Zeit einen Förderantrag zur Digitalisierung der Straßenbeleuchtung gestellt, der von dem Land Hessen bewilligt wurde. Im Mittelpunkt stand dabei die Realisierung eines Modellprojekts, für das die hessische Kreisstadt alsbald nach einem geeigneten Gesamtpaket suchte. Konkret hielt man Ausschau nach digital steuerbaren und vernetzten LED-Straßenleuchten, die über eine vielseitige Sensorik zur Erfassung ihrer Umgebung verfügen sollten. Außerdem sollte das System offene Schnittstellen bieten, um die Integration in ein übergreifendes Gesamtsystem zu ermöglichen, welches ebenfalls innerhalb des Modellprojektes umgesetzt werden musste.

 

440 Sensoren, die Temperatur und Lautstärke erfassen

Die [ui!] Urban Lighting Innovations als Tei der [ui!] Unternehmensgruppe, die Städte und Gemeinden auf ihrem Weg zur Smart City begleitet, bewarb sich daraufhin mit einem Gesamtkonzept, in dem Signify durch die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur eine zentrale Rolle einnimmt – und tatsächlich fiel die Wahl auf den Ansatz der Projektpartner, die ihre Arbeit in Dietzenbach vor einigen Wochen aufnehmen konnten.

 

Inzwischen hat Signify 440 LED-Straßenleuchten des Typs Lumistreet geliefert, die sich über spezielle Outdoor Lighting Controller aus der Ferne steuern lassen. Dazu kommen 440 Multisensoren, die dazu in der Lage sind, die Umgebungstemperatur und den Geräuschpegel zu erfassen. Ersteres soll den Betreibern dabei helfen, Temperaturschwankungen und Temperaturextreme innerhalb des Stadtgebiets zu identifizieren. Diese Daten können als Entscheidungshilfe für städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen dienen, um die Lebensqualität der Bürger*innen zu verbessern. Beispielsweise können in Gebieten mit langfristig hohen Temperaturen in den Sommermonaten Begrünungsprojekte oder Verkehrsumleitungen zwecks Hitzeschutz initiiert werden.

 

Ähnliches gilt für die Ermittlung des Geräuschpegels: Wird in der Nähe der Leuchten ein gewisses Lautstärkeniveau überschritten, senden die Sensoren ein Alarmsignal an das intelligente Lichtmanagementsystem Interact. Die örtlichen Betreiber haben dann die Möglichkeit, die Geschwindigkeitsbegrenzung oder die Verkehrsführung entsprechend zu ändern.

 

Ein Lichtniveau, das sich an das Verkehrsaufkommen anpasst

Mit Interact liefert Signify einen wichtigen Baustein für die Datenplattform [ui!] UrbanPulse. Hier laufen sämtliche Informationen, die von den Leuchten und Sensoren ermittelt werden, zusammen. Außerdem können alle 440 Leuchten über die webbasierte Oberfläche von Interact überwacht und in Echtzeit gesteuert werden.

 

Neben den 440 Multisensoren hat die [ui!] Urban Lighting Innovations weitere Sensoren zur Erfassung des Verkehrsaufkommens installiert, welche ebenfalls ihre Daten an die Offene Urbane Datenplattform von [ui!] liefern. Auf Basis der gesammelten Daten wird über die Plattform das Lichtniveau der einzelnen Leuchten an das jeweilige Verkehrsaufkommen angepasst. Bei starkem Verkehr soll sich die Beleuchtungshelligkeit automatisch erhöhen - nimmt der Verkehr ab, wird das Licht heruntergedimmt.

 

Darüber hinaus ermittelt moderne KI aus diesen Daten auch Schaltempfehlungen für den Verkehrsrechner, um die Schaltung der Lichtsignalanlagen zu optimieren. Die hessische Kreisstadt wäre damit der erste Projektpartner von Signify, der einen Verkehrsrechner über die offene urbane Datenplattform [ui!] UrbanPulse steuern und mit der Infrastruktur von Interact verknüpfen würde.

Wir freuen uns sehr, mit [ui!] Urban Lighting Innovations und Signify zwei zuverlässige Partner gefunden zu haben, mit denen wir die Sanierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung angehen können. Licht ist eine wertvolle Ressource und der bewusste Umgang damit ist nachhaltig. Die durch Digitalisierung mögliche bedarfsgerechte Lichtsteuerung in der Nacht wird uns helfen, Energiekosten zu sparen.“

 

Dr. Dieter Lang 

Bürgermeister der Kreisstadt Dietzenbach

Guido Schick, Geschäftsführer der Stadtwerke Dietzenbach und Kaufmännischer Leiter der Städtischen Betriebe, fügt hinzu: „Wir sehen die Zusammenarbeit als eine Art Leuchtturm-Projekt, mit dem wir herausfinden wollen, inwieweit man kommunale Dienste durch neue Technologien digitalisieren kann.“ Rada Rodriguez, Geschäftsführerin Signify GmbH, ergänzt: „Die Kreisstadt Dietzenbach zeigt mit diesem ehrgeizigen Projekt, was mit der Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung möglich ist. Auf dem Weg hin zu einer Smart City können die smarten Beleuchtungslösungen von Signify eine entscheidende Rolle spielen.“ 

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Stefan Zander

Pressesprecher

Signify GmbH
Röntgenstraße 22, 22335 Hamburg

Tel.: +49 160 7429087

E-Mail: stefan.zander@signify.com   

 

Petra Müller

Pressesprecherin

Signify GmbH

Röntgenstraße 22, 22335 Hamburg

Tel: +49 (0) 172 207 00 13

E-Mail: p.mueller@signify.com

Über Signify

 

Signify (Euronext: LIGHT) ist der weltweit führende Anbieter für Licht- und Beleuchtungslösungen für professionelle Anwender*innen und Endkonsument*innen. Wir sind stolz darauf, die weltweit besten Beleuchtungsmarken wie Signify, Philips, Philips Hue, Signify Interact, Philips Dynalite und Color Kinetics auf den Markt zu bringen und weiterzuentwickeln. Unsere fortschrittlichen Produkte, vernetzten Systeme und maßgeschneiderten Dienstleistungen erschließen das außergewöhnliche Potenzial von Licht für ein angenehmeres Leben und eine bessere Welt.  Im Jahr 2025 erzielten wir einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro und beschäftigten rund 27.000 Mitarbeiter*innen in mehr als 70 Ländern. Wir sind im Dow Jones Sustainability World Index vertreten, haben für unsere Nachhaltigkeits- und Transparenzmaßnahmen vom Carbon Disclosure Project (CDP) die Bestnote „A“ erhalten und wurden von EcoVadis erneut mit dem Platin-Rating ausgezeichnet.

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